Ziehen: eine Hand/Maus auf freier Fläche verschiebt die Ansicht. Touch: zwei Finger verschieben, Pinch zoomt (100-px-Totzone). Mausrad zoomt. Im 3D-Modus zusätzlich: rechte Maustaste halten oder drei Finger ziehen dreht das Molekül. Strg+Z macht die letzte Strukturänderung rückgängig (Binden, Trennen, Löschen, Elektronen-Experimente) — bis zu 40 Schritte weit.
Element im Periodensystem anklicken. H, N, O, F, Cl, Br, I kommen (bei aktivem Molekül-Button) direkt als Zweiatom-Molekül. Doppelklick auf ein Kästchen nimmt versehentliche Doppel-Spawns zurück.
Nichts passiert mehr von allein. Halte einen Verband neben einen fremden: ein goldener Ring wächst als Vorbote. Liegen mehrere reaktive Atome an, erscheint um jedes ein Ring – fahre mit dem gezogenen Teilchen in EINEN Ring, bis er sich füllt. Dann wähle im Menü eines der angebotenen Produkte (Struktur-Vorschau, 2D oder 3D). ESC bricht ab. Das Regelwerk garantiert Atom-, Ladungs- und Oktettbilanz und bewertet die Vorschläge (pKS-Regel, ΔEN, bekannte Stoffe).
Metall auf Nichtmetall ziehen: Elektronen springen sichtbar über (auch Fe₂O₃, CuO …). Gleichnamige Ionen stoßen sich ab, ungleichnamige ziehen sich an.
Kommen sich ein O–H / N–H (Donor) und ein O-, N- oder F-Atom mit freiem Paar (Akzeptor) verschiedener Moleküle nahe, entsteht eine gestrichelte Goldlinie und eine schwache Anziehung. Mehrere H₂O ordnen sich zum Cluster — das Modell erklärt Siedetemperatur, Oberflächenspannung und die Dichte-Anomalie des Wassers. Klick auf ein Atom zeigt die Molekül-Infokarte (Name, VSEPR, Polarität, Vorkommen).
Doppelklick oder Doppeltap auf ein Atom löscht es (Rechtsklick ebenfalls). Bindungen reißen bei starker Überdehnung; im Trennmodus (Schere) greifst du nur einzelne Atome und Bindungen reißen früher. Eine neue Formel leert die Bühne automatisch.
Eingeben und Enter — inklusive Ringen (C₆H₆ Benzol, S₈, C₅H₅⁻) und Ionenverbindungen (NaCl, Fe₂O₃, Al₂O₃). Elektronen-Experiment: Klick auf einen leeren Schalenplatz setzt ein Elektron, Klick auf ein freies entfernt es.
Deutsche Namen werden erkannt: Ethan, But-2-en, Propan-2-ol, Butanal, Cyclohexan, Benzol, Toluol, Phenol, Benzaldehyd … Isomere gibst du über Positionen an: 2-Methylpropan, 2,2-Dimethylbutan, But-1-en. Trivialnamen wie Aceton, Essigsäure, Formaldehyd, Isobutan, Acetylen, Glycol funktionieren ebenfalls. Mehrdeutige Summenformeln (z. B. C₂H₆O) werden bewusst abgelehnt – Isomerie! Äther und Ester (Sauerstoff mitten in der Kette) werden noch nicht unterstützt.
Moleküle werden als Kugel-Stab-Modell mit VSEPR-Geometrie gezeigt (Hybridisierung steht beim Überfahren in der Statuszeile: sp³ · AX₄ · tetraedrisch …). Leere Fläche ziehen dreht die Ansicht, Shift+Ziehen verschiebt, Mausrad zoomt. Punkte-Paare an Kugeln sind freie Elektronenpaare.
Resonanz: Benzols Doppelbindungen klappen sichtbar herum — der Elektronenfluss wandert als gestrichelte Linie um den Ring und speedet hoch, wenn ein Partner herankommt. Löschen = heterolytisch: Wer ein H vom Methan entfernt, sieht das Elektronenpaar am Kohlenstoff landen (CH₃⁻, trigonal-pyramidal). Der Überschuss sucht aktiv: Ein negativ geladener Ort pulsiert und zieht passende Partner (z. B. H⁺, Kationen) an — das Elektronenpaar fliegt hinüber und bildet die Bindung (OH⁻ + H⁺ → H₂O).
Nähert sich eine Säure (HCl, H₂SO₄, Essigsäure, H₃O⁺ …) einer Base (H₂O, NH₃, OH⁻, Acetat …), springt ein Proton sichtbar über: Das H löst sich mit Puls-Ring, fliegt als H⁺ im Bogen zur Base und dockt dort an — das Elektronenpaar der Abgabe-Bindung bleibt beim Rest, der als Anion zurückbleibt. Die Richtung entscheidet die pKS-Regel (stärkere Säure → schwächere). HCl + H₂O → H₃O⁺ + Cl⁻; OH⁻ + H₃O⁺ → 2 H₂O (Neutralisation). Ampholyte wie H₂O können beide Rollen spielen!
Am schnellsten testest du über die Szenen im Beispiele-Menü: „Säure + Wasser" (HCl an H₂O ziehen), „Neutralisation" (H₃O⁺ + OH⁻ → 2 H₂O), „Ammoniak + HCl" (→ NH₄⁺ + Cl⁻) und den Wasser-Cluster für Wasserstoffbrücken.
Grau = existiert nicht: freie Teilchen, die es so nicht gibt (einzelnes H, H⁺, OH⁺ …), werden auf der Bühne entsättigt und gestrichelt umrandet — in 2D und 3D. Tonne (unten links, durchsichtig): Reaktionskarten „… Rest in die Tonne“ erzeugen nur das Wunschprodukt, der Rest lagert dort. Per Drag wirfst du Beliebiges hinein; jeden Chip anklicken, um es wieder zu entnehmen — z. B. H⁺ für die nächste Reaktion.
Die Bühne färbt Atome nach dem CPK-Schema (H weiß · C grau · N blau · O rot · Halogene grün/rotbraun · S gelb …), das Periodensystem nach Elementkategorien.
1Ordnungszahl — oben links, fett2,20Elektronegativität — darunterHElementsymbol — rechts danebenWasserstoffdeutscher Name — unter dem Symbol+1 / −1häufigste Oxidationszahlen — darunter